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Jänner 2003 |
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| Die ganze alte Farbe (mehrere Schichten) wurde bis auf das blanke Blech abgeschliffen, um später die Grundierung auftragen zu können. Die Grundierung der
neuen Bleche wurde beibehalten, da diese ja schon einen guten Rostschutz darstellt.
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Februar 2003 |
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| Das Auto wurde bereits komplett grundiert. Die Schleif- und Spachtelarbeiten erledigte uns ein befreundeter Karosseriespengler. |
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| Die vordere Blattfeder. Zur Tieferlegung des Autos verwenden wir eine mit umgedrehten Augen. Das ganze wurde dann aus optischen und Rostschutzgründen
noch grundiert und gelb lackiert.
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| Luftfilterhalterung im Eigenbau hergestellt |
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| Die Panhardstäbe für Motor, Getriebe, und vordere Blattfeder (verstellbar ausgeführt). Natürlich auch im Eigenbau hergestellt. |
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| Unsere beiden Tanks wurden außen Sandgestrahlt und innen mit einer Tankversiegelung beschichtet. Zu diesem Zweck mussten die Tanks innen vom Rost befreit
werden. Dazu füllten wir den Tank mit Glasscherben und dann verbrachte mein Vater Stunden in der Werkstatt und drehte den Tank immer wieder rundherum.
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März 2003 |
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| Um wenigstens etwas Schalldämpfung zu erreichen, wurden die Rückwand und das Dach mit Unterbodenschutz lackiert. Ob es was gebracht hat sei dahingestellt,
denn der Lärmpegel im Innenraum ist immer noch extrem. Ob das wohl am Monte Auspuff liegt?
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| Um eine möglichst glatte Oberfläche zu erhalten, wird auf die Grundierung noch eine Schicht Lack aufgetragen, die dann zum großteil wieder abgeschliffen
wird. Dadurch können auch kleinste Unebenheiten ausgebessert werden.
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Nach langem suchen fanden wir endlich Instrumente die den original VDO Instrumenten entsprachen. Um unsere ganzen Zusatzschalter unterzubringen,
entschlossen wir uns, statt dem Ablagefach eine Schalttafel anzubringen. Darauf befinden sich die Schalter für die Warnblinkanlage, den Motorlüfter, Breitstrahler und
Fernstrahler sowie ein Amperemeter zur Ladekontrolle.
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| Nach monatelangem Tüfteln und basteln wurde auch unser Motor fertig. Bleibt nur abzuwarten ob er auch laufen wird, denn wir können ihn erst starten wenn
er im Auto eingebaut ist, da wir keinen Prüfstand haben. Wenn er mal läuft, bleibt dann immer noch die große Frage wie lange er halten wird, da wir uns bei einigen
Teilen schon ziemlich am Limit bewegen (was die Materialstärken betrifft).
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April 2003 |
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| Die Karosserie ist geschliffen und damit bereit, um lackiert zu werden. |
Mai 2003 |
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Wieder einmal hatten wir großes Glück was die Teilebeschaffung betrifft. Ein bekannter Puch Mechaniker hatte zufällig die von uns benötigte Übersetzung zu Hause im
Keller liegen. Die Teile kann man fast als neuwertig bezeichnen, da sie in einem Schaugetriebe für Lehrzwecke eingebaut waren und damit eigentlich noch nie gefahren
wurde. Unser Bekannter baute uns dann auch gleich das ganze Getriebe fachmännisch auf. Normalerweise sind Getriebeteile für einen TR so gut wie gar nicht mehr
zu bekommen, oder nur gegen sehr viel Geld.
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| Türen und Karosserie wurden von uns im Garten mit einer ersten Schicht Lack überzogen. Das anschließende Schleifen und endgültige Lackieren erledigte dann
fachmännisch unsere Alfa Werkstatt in Italien.
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August 2003 |
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| Nach langem Warten ist die Karosserie endlich fertig lackiert. Die Arbeit an unserem Auto scheint dem Werkstattbesitzer sehr gefallen zu haben, denn in der
zwischenzeit hat er sich auch schon einen Puch gekauft.
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| Auf den Anhänger verladen ging es dann ab nach Hause! Ab diesem Zeitpunkt begann eigentlich die schöne Arbeit, da man immer mehr sehen
konnte wie das Auto wieder zum Auto wird. Allerdings benötigt man auch immer mehr Geduld, denn die Versuchung schnell alles zusammenzuschrauben um
endlich fahren zu können, wird auch immer größer.
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| Zuhause angekommen begannen wir sofort damit, alle Teile einzubauen, die sich im Laufe der Zeit schon angesammelt hatten. Der Puch Kabelbaum war dann auch
bald eingebaut. Nur für die zusätzliche Verkabelung brauchte ich noch etwas Zeit.
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| Ich verbrachte sicher vier bis fünf Tage liegend im oder unter dem Auto bis endlich alle Kabel und Sicherungen für Warnblinkanlage, Zusatzscheinwerfer, etc eingebaut
waren. Außerdem verlegten wir die Batterie aus Gewichtsgründen von hinten nach vorne und bauten noch einen Hauptschalter (nach FIA Standard; auslösbar von
außen und vom Cockpit aus) ein, was alles zusätzliche Probleme mit sich brachte, die wir aber mit viel nachdenken alle lösen konnten.
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| Zum Schluss wurden die Tanks und die Bremsleitungen eingebaut. Die Bremsanlage wurde dabei aus Sicherheitsgrüden auf ein Zwei-Kreis System umgebaut. |
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September 2003 |
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| Eigentlich wollten wir die Dekoration des Autos wieder gleich machen wie beim originalen Rallyeauto meines Vaters. Leider führt in Kärnten ein Puch mit genau dieser
Dekoration von dem behauptet wird, es sei das originale Auto meines Vaters. Das stimmt aber nicht. Deshalb entschieden wir uns für ein moderneres Design und
wählten Flammen, welche wirklich gut zum Auto passen. Bis jetzt erhielten wir jedenfalls nur positive Reaktionen darauf.
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Oktober 2003 |
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| Die Vorderachse inklusive Feder und Lenkung wird eingebaut. Um die Bremsen dem stärkeren Motor anzupassen, wurden auch stärker dimensionierte Bremszylinder
verbaut (vorne und hinten, um die Bremsbalance nicht zu verändern).
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| Um unser Auto endlich auf die Räder zu bekommen, bauten wir das Getriebe auch bald ein. Zum Glück ohne größere Probleme. |
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| Man kann gut erkennen wie sich Getriebe und Auspuffanlage den doch recht begrenzten Platz untereinander aufteilen. Aus optischen Gründen wurden auch
die Stossdämpfer und Federn lackiert. Nicht umsonst wie ich meine.
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| Detailaufnahme der Vorderachse. Gut zu erkennen sind der Stabi, die Stahlflex Bremsleitungen (mit FIA Homologation), die Blattfeder und die Verstärkung zwischen
Frontblech und hinterem Wagenteil.
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| Der fertige Schriftzug, den uns die HTL für Maschinenbau in Klagenfurt freundlicherweise als Lehrstück für die Schüler, in ihrer Werkstatt, herstellte. |
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| Die Türen zusammenzubauen stellte sich als ziemliche Fummelei heraus, vorallem da es mein Vater alleine machen musste. |
November 2003 |
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| Es ist so weit, unser Puch steht endlich wieder auf eigenen Rädern. Ein großer Schritt im Verlauf der Restauration. |
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| Das Cockpit ist eigentlich auch schon fertig. Es fehlen nur mehr die Sitze und die Scheiben. Das Instrumentenbrett wurde mit schwarzem Runzellack lackiert, um
eine rauhe, nicht spiegelnde Oberfläche zu erhalten. Nach einigen Stunden im Internet fand ich eine Firma für Oldtimerrestauration die diesen Lack vertreibt,
denn meines Wissens ist er in Österreich nicht mehr erhältlich.
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| Nachdem das Getriebe eingebaut wurde, lies der Motor natürlich auch nicht mehr lange auf sich warten. Zuvor verlegten wir aber noch die Benzinleitung, und
montierten eine elektrische Benzinpumpe zwischen den Tanks. Wie man sieht ist der Motor Ein- / Ausbau bei diesem Auto eine recht einfache Angelegenheit, die
mit etwas Übung auch sehr schnell zu erledigen ist.
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Dezember 2003 |
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| Nachdem die letzten Kleinigkeiten erledigt waren, konnten wir am 20. 12. 2003 zum ersten Mal den Motor starten. Wir machten uns also selbst ein tolles Weihnachtsgeschenk.
Nach einigen Anschiebeversuchen sprang der Motor dann endlich an. Er lief noch sehr rau, da ja alles neu war (Lager, Kolbenringe, etc.) und die Vergasereinstellung
passte auch noch nicht (wir hatten ja keine Vergleichswerte), aber er lief. Der Sound war gigantisch, zumindest für mich, der noch nie einen richtig scharfen TR mit
Monte Auspuff gehört hatte, und für die Nachbarn auch, die sich bald beschwerten. Trotz allem lies sich die Leistung, die in diesem Motor steckt, schon etwas erahnen,
als wir versuchten ein paar Meter vor und zurück zu fahren.
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